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12 faszinierende Monate: Entwicklungsschritte im ersten Lebensjahr

Am Anfang sind wir überwältigt: Auf einmal ist da ein neuer kleiner Mensch, der unsere ganze Aufmerksamkeit fordert. Und das, obwohl er noch gar nicht so viel macht. Schlafen, essen und schreien – das sind Babys allererste Beschäftigungen. Gut, dass die Kleinen nicht sofort loslegen mit ihrem Entwicklungsprogramm. So haben wir Eltern etwas Zeit, uns an all das Neue zu gewöhnen. Lange aber wird es nicht dauern, dann geht’s los… Ein kurzer Überblick über 12 rasante Monate.

1.-3. Monat: Ankommen im Leben

In seinen ersten Lebenswochen sucht und braucht ein Neugeborenes vor allem Geborgenheit, Wärme und Nähe. Schließlich muss es zuallererst einmal seine Familie kennenlernen. Und die Familie das Neugeborene. Das geht am besten, indem Sie viel Zeit mit Ihrem Kind verbringen. Dabei werden Sie seinen starken Greif- und Saugreflex bemerken. Wie es seine kleinen Finger um Ihre schließt und nach der Brust der Mutter sucht. Sehen kann es zunächst nur undeutlich und auf eine Entfernung von ca. 20 cm. Bald aber schon erkennt es seine nächsten Bezugspersonen, beobachtet sie aufmerksam, wenn sie mit ihm reden, kann einfache Gesichtsausdrücke imitieren und zeigt sein erstes bezauberndes Lächeln. Im dritten Monat wird das Baby aktiver: Auf dem Rücken liegend dreht es seinen Kopf in Richtung von Geräuschen und beobachtet, was um es herum geschieht. Liegt es auf dem Bauch, beginnt es, seinen Kopf zu heben. Das klappt anfangs nur für wenige Sekunden, doch die Nackenmuskulatur wird schnell kräftiger und bald schon kann das Baby neugierig umherschauen. Ein weiterer faszinierender Entwicklungsschritt im dritten Monat: Ihr Kind entdeckt seine Stimme und testet sie ausgiebig. Glucksen, quietschen, jauchzen, lallen und lange „aaa“-s und „eee“-s sind die ersten Schritte hin zum Spracherwerb. 

4.-6. Monat: Die Welt begreifen

Ungefähr im 4. Lebensmonat beginnen Babys ihre unmittelbare Umgebung zu erforschen. Ihr Sehvermögen hat sich inzwischen verbessert. Sie können auch weiter entfernte Dinge erkennen und längere Zeit betrachten und beginnen, danach zu greifen. Hat ihr Kind einmal etwas zwischen die Finger bekommen, wird es ausgiebig erkundet. Und zwar mit dem Mund! Durch das Ablecken und Erfühlen eines Gegenstandes im Mund kann es sich ein viel genaueres Bild von dessen Form und Beschaffenheit machen, als durch bloßes Anschauen. Lassen Sie dieses Entdecken mit dem Mund also zu, aber sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind keine kleinen Gegenstände zu fassen bekommt. Greiflinge sind jetzt ein ideales Spielzeug! Und auch für den Spielbogen ist die richtige Zeit gekommen: Fasziniert wird Ihr Kind die kleinen Spielsachen beobachten, die über ihm baumeln und versuchen, sie zu erreichen und zu erfühlen. Viele Babys beginnen etwa im 5. Monat damit, sich zu drehen. Vom Rücken auf den Bauch und wieder zurück. Mit etwas Übung klappt das bald schon wie am Schnürchen. Ab jetzt gilt es, besonders vorsichtig zu sein, damit Ihr Kind nicht versehentlich vom Sofa oder gar vom Wickeltisch stürzt. Behalten Sie es immer gut im Blick, denn ab jetzt wird es immer mobiler: Bald wird es beginnen, sich (anfangs noch mit Unterstützung) zum Sitzen hochzuziehen. Im 6. Monat schließlich zeigen sich bei vielen Kinder schon die ersten Zähnchen. Ein sicheres Zeichen dafür, dass es Zeit für eine große Neuerung ist: Die Einführung von Beikost. Mehr zu diesem wichtigen Entwicklungsschritt können Sie in unserem Blogbeitrag „Ernährung im ersten Lebensjahr“ lesen.

7.-9. Monat: Die Welt erobern

Ab dem 7. Monat wird das Baby noch mobiler und beginnt mit ersten Krabbelversuchen. Da dazu schon ziemlich viel Kraft und Muskeln nötig sind, wird anfangs meist gerobbt – und zwar rückwärts. Doch lange dauert es nicht, dann ist es selbstständig unterwegs. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, Haus oder Wohnung kindersicher zu machen. Sichern Sie Treppen mit Treppenschutzgittern und sorgen Sie dafür, dass Vasen, Gläser und anderes Zerbrechliches oder fürs Baby Gefährliches außer Reichweite sind. In den kommenden Monaten nämlich wird Ihr Kind beginnen, Stühle, Tische und alles Erreichbare zum Hochziehen und Entlanghangeln zu nutzen. Ist Ihr Kind einmal alleine in einem Raum, dann setzen Sie es am besten in ein Laufgitter. Darin ist es sicher aufgehoben. Es hat freie Sicht rundum, kann sich an den Stäben hochziehen und hat Platz für sichere erste Krabbel- und Gehversuche. Im 8. Monat klappt bei den meisten Kindern das alleine Aufsetzen dann schon recht gut. Sitzend haben die neugierigen Weltenentdecker dann beide Hände frei und greifen mit Daumen und Zeigefinger im sog. Zangengriff nach kleinsten Krümelchen. Und auch größere Gegenstände faszinieren sie: Bunte Bausteine zum Beispiel, die sich aneinanderreihen lassen oder Bälle, deren lustiges Hin- und Herrollen ihnen wahre Jubelschreie entlocken kann. Mit 9 Monaten beginnen Kinder dann, das Prinzip von Ursache und Wirkung zu verstehen und sind davon hellauf begeistert: Etwas fallen lassen und die Eltern es aufheben lassen, die Rassel bewegen und lustige Geräusche hören – für die Kleinen ist das jetzt das schönste Spiel überhaupt!

10.-12. Monat: Auf dem Weg zum 1. Geburtstag

Wie schnell doch die Zeit vergeht! Bald schon steht der 1. Geburtstag vor der Tür. Ihr Kind kann jetzt sitzen, alleine seinen Kopf und das Gleichgewicht halten. Es krabbelt wie der Wind durchs Zimmer, zieht sich überall hoch und begibt sich mit dem Lauflernwagen auf erste Erkundungstouren. Auch die Sprachentwicklung macht jetzt große Fortschritte: Auf das erste Lallen folgen klar erkennbare Laute und bald auch schon einfache Wörter wie „Mama“. Außerdem reagieren Kinder inzwischen auf ihren Namen, erkennen Stimmen und Melodien und bringen Wörter mit bestimmten Gegenständen in Verbindung. Mit Kinderliedern und Reimen können Sie die Sprachentwicklung jetzt optimal unterstützen und Ihrem Kind außerdem mit allem, was Geräusche macht, eine Freude bereiten. 

Genießen Sie das unglaubliche erste Jahr mit Ihrem Kind! Begleiten, unterstützen Sie es und denken Sie immer daran: Jedes Kind entwickelt sich in seinem ganz eigenen Tempo – seien Sie also nicht besorgt, wenn Ihr kleiner Schatz etwas erst später kann. Geben Sie ihm die Zeit, die er braucht. Mit Ihrer liebevollen Unterstützung wird er sich zu einem ganz wunderbaren und starken Menschen entwickeln!

 

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