Ratgeber: Ab wann benötigt der Nachwuchs ein eigenes Kinderzimmer?

Ab wann benötigt der Nachwuchs ein eigenes Kinderzimmer?

Früher oder später kommt die Frage in jedem Haushalt auf: Ab welchem Alter ist ein eigenes Kinderzimmer für den Nachwuchs notwendig? Die einen wollen dem Nachwuchs gleich im Säuglingsalter ein eigenes Reich bieten. Andere sehen kein Problem darin, wenn sich Geschwisterchen zunächst einen Raum teilen. Die Zimmerfrage ist natürlich auch immer abhängig von den Räumlichkeiten und dem vorhandenen Budget. Gibt es Nachteile in der Entwicklung, wenn Eltern ihrem Sprössling kein eigenes Zimmer bieten können? Wir haben Pros und Contras gegenübergestellt und verraten nützliche Tipps und Tricks in Sachen Kinderzimmer. 

Ein eigenes Zimmer für Babys – ist das nötig?

Der Nachwuchs steht in den Startlöchern und sogleich wird mit voller Vorfreude das neue Kinderzimmer eingerichtet. Was Eltern in all der Euphorie selten bedenken: Das Baby wird sich hier weniger aufhalten als gedacht. Mama und Papa wollen den Sprössling gerade am Anfang immer im Blick haben. Häufig entscheiden sie sich auch noch kurzfristig für die Option eines Beistellbettchens oder nehmen den Nachwuchs gar mit ins Elternbett. Das ist auch gut so, denn in den ersten zwölf Lebensmonaten brauchen Babys besonderes viel Zuwendung und Körperkontakt. Bis zu einem Alter von vier Jahren ist es grundsätzlich möglich, dass das Kinderbett im Elternschlafzimmer steht. Wenn an eine kleine Spielecke im Wohnzimmer gedacht wird und sich Mama und Papa an der Schlafsituation nicht stören, braucht es in den ersten Lebensjahren nicht zwingend ein eigenes Kinderzimmer.

Eigenes Kinderzimmer vs. Geschwisterzimmer

Ab dem Grundschulalter sollten Kinder dann allerdings ihr eigenes Reich beziehen. Hierbei kann es sich um ein Geschwister- oder eigenes Kinderzimmer handeln. Beides bringt seine Vor- und Nachteile mit sich. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

Vorteile eines gemeinsamen Kinderzimmers:

  • Kinder lernen Rücksicht zu nehmen.
  • Gerade ältere Geschwister entwickeln ein Verantwortungsbewusstsein.
  • Die Geschwisterbindung kann gestärkt werden.
  • Die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern kann profitieren.
  • Die Kleinen können sich aneinander messen.

Nachteile eines gemeinsamen Kinderzimmers:

  • Bei hohem Altersunterschied liegen die Interessen weit auseinander.
  • Das Konfliktpotential steigt bei unterschiedlichen Charakteren.
  • Neben Alter und Persönlichkeit, spielt das Geschlecht eine Rolle.
  • Kleine Zimmer bieten wenig Rückzugsmöglichkeiten.
  • Besonders ab dem Schulalter brauchen Kinder Ruhe zum Lernen.

Eigenes zimmer für Kinder – in der Pubertät zu empfehlen

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass sich Kinder bis zu einem Alter von 13 Jahren ein Zimmer teilen. Hier kommt es natürlich auch auf den Altersunterschied, die Persönlichkeit und sonstige oben genannte Punkte an. Allerdings empfiehlt sich ab der Pubertät, also in etwa ab dem 14. Lebensjahr, an ein eigenes Kinderzimmer. Jugendliche durchleben in dieser Zeit eine schwierige Phase, in der sie eine anstrengende Selbstfindung durchmachen. Faktoren wie körperliche Veränderungen, Freundesbesuch und individuell entwickelte Interessen sprechen ebenfalls für einen eigenen Rückzugsraum. Wie bei so vielen Themen erlaubt auch die Zimmerfrage keine generelle Antwort. Während es bei den einen regelmäßig zu lautstarken Auseinandersetzungen kommt, verstehen sich andere Geschwister auch in der Pubertät super. Eltern sollten gemeinsam mit dem Nachwuchs eine angemessene Lösung finden.

Tipps & Tricks für mehr Freiraum im Kinderzimmer

Die Räumlichkeiten lassen ein eigenes Zimmer für Kinder oder Geschwister nicht zu? Dann hilft eine gerechte Aufteilung des Raumes, bei der jeder seinen Rückzugsort hat. Beispielsweise können durch einen Raumtrenner Schlaf- und Lernbereich gänzlich voneinander getrennt werden. Hier können auch Regale, Schränke oder Kommoden für die Raumtrennung zum Einsatz kommen. Bereiche wie Anzieh- oder Spielfläche können weiterhin gemeinsam genutzt werden. Bei kleineren Kindern bieten sich zusätzlich Etagenbetten an, wodurch sowohl eine vertikale als auch horizontale Trennung erreicht wird. Auch Accessoires wie Vorhänge oder Betthimmel sorgen für mehr Privatsphäre im Schlafbereich.

Geuther – platzsparend und sicher

Egal ob eigenes Zimmer für Kinder oder nicht: Geuther bietet für jedes Bedürfnis die passenden Kindermöbel. Neben voll ausgestatteten Kinderzimmern , umfasst das Sortiment auch platzsparende Alternativen, die sich gerade bei Geschwisterzimmern anbieten. Auch mit Spiel- und Hochbetten kann das Familienunternehmen dienen. Alle Kindermöbel von Geuther entsprechen den höchsten Sicherheitsanforderungen. Erste Wahl bei der Herstellung ist massives Buchenholz.

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